Was Immobilienkäufer beachten müssen
Uralte Heizkessel sind in der Regel ineffizient und verbrauchen viel mehr Energie als nötig. Deshalb schreibt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ab dem 1. Mai vor, dass Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen.
Für Immobilienkäufer heißt es dann: Ist in dem Gebäude ein Heizkessel, der vor dem 1. Januar 1985 eingebaut wurde, muss er binnen zwei Jahren erneuert werden. Betroffen sind von dieser Regelung alle Konstanttemperaturheizungen, die entweder mit Öl oder mit Gas betrieben werden. Ausgenommen sind hingegen Brennwert- und Niedrigtemperaturkessel, aber auch Heizkessel mit einer Leistung unterhalb von 4 bzw. über 400 Kilowatt.
Käufer eines kürzlich erworbenen älteren Ein- oder Zweifamilienhauses sollten sich mit einem SHK-Fachmann vor Ort in Verbindung setzen. Er kann Auskunft darüber geben, wie viel Jahre der Kessel bereits auf dem Buckel hat und ob die Anlage erneuert werden muss. Der Profi berät auch zu neuen effizienten Heiztechniken – wie moderne Brennwertgeräte – und übernimmt Einbau und Wartung.
Weitere Informationen online unter www.wasserwaermeluft.de.
Entspricht der alte Heizkessel den Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2014? Wer sich ein älteres Ein- oder Zweifamilienhaus kauft, sollte das Gespräch mit dem SHK-Fachmann suchen. Er kann vor Ort klären, wie alt der Kessel ist und ob er unter die novellierte Austauschpflicht fällt.
Foto: ZVSHK/fotolia

 Fachgerechtes Vorgehen bei einer Überschreitung des Technischen Maßnahmenwertes der Trinkwasserverordnung für Legionellen

Mit der ersten Verordnung zur Änderung der TrinkwV vom 03.05.2011 führte der Gesetzgeber den Technischen Maßnahmenwert für Legionellen ein. Bei seiner Überschreitung wird in der Praxis derzeit oft auf Desinfektionsmaßnahmen zurückgegriffen. Wenn dabei überstürzt gehandelt und das von der Trinkwasserverordnung in § 16 Absatz 7 vorgeschriebene dreistufige Verfahren außer Acht gelassen wird, kann dies als Verstoß gegen die TrinkwV und die anerkannten Regeln der Technik haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Der Technische Maßnahmenwert muss daher sowohl juristisch als auch technisch von den bislang bekannten mikrobiologischen und chemischen Anforderungen und auch von den allgemeinen Indikatorparametern abgegrenzt werden. Es handelt sich um ein anderes Instrument, das mit der Änderung vom 03.05.2011 vom Gesetzgeber in die Trinkwasserverordnung eingeführt wurde. 

Gleichwohl ist der Technische Maßnahmenwert selbstverständlich keineswegs bedeutungslos. Seine Überschreitung ist zum einen nach § 16 Absatz 1 Ziffer 1 TrinkwV unverzüglich dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Zum anderen müssen unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung der technischen Probleme eingeleitet werden. Und schließlich sind die betroffenen Verbraucher über das Ergebnis der notwendigen Gefährdungsanalyse (wird im Folgenden erläutert) und der sich möglicherweise daraus ergebenden Einschränkungen bei der Verwendung des Trinkwassers zu informieren.

Mit der Empfehlung des Umweltbundesamtes vom 14.12.2012 wurde klargestellt, dass eine Gefährdungsanalyse in Anlehnung an den DVGW-Hinweis W 1001 zu erfolgen hat. Es handelt sich also um eine technische Analyse von Gefährdungen für das Medium Trinkwasser und nicht um eine medizinische Analyse von Gefährdungen für Menschen. Konkrete Hinweise für die Erstellung einer Gefährdungsanalyse liefern die Empfehlung des Umweltbundesamtes vom 14.12.2012 und der gemeinsame Leitfaden des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. und des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima. Die Gefährdungsanalyse muss demnach mit konkreten Sanierungsvorschlägen für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen abschließen. Aus technischer Sicht empfiehlt es sich, die Ergebnisse der weitergehenden Untersuchungen in die Gefährdungsanalyse mit einfließen zu lassen und zusätzlich Empfehlungen zur Sicherstellung eines bestimmungsgemäßen Betriebs auszusprechen.

Zur praktischen Durchführung der Gefährdungsanalyse wird die Trinkwasserinstallation in der Regel von der Hauseinführung bis zum Zapfhahn begangen und dabei nacheinander jede vorgefundene Komponente dokumentiert, ggf. untersucht und hinsichtlich ihres Risikos für die Gesundheit der Verbraucher bewertet:

  • Erstellung einer allgemeinen Systembeschreibung z.B.: Anzahl der Verbraucher und Gefährdungsgruppen
  • Anzahl und Art der Entnahmestellen, Darstellung des Zirkulationssystem und gibt es Gebäudeleittechnik im Trinkwasserbereich?
  • Durchführung der Dokumentenprüfung, (z. B.: gibt es einen Wartungs- und Instandhaltungsplan?
  • werden von der TrinkwV geforderte Dokumente vorgehalten?
  • gibt es ein Betriebsbuch?
  • gibt es Wartungsverträge und wenn ja, für welche Komponenten?
  • sind Wartungsprotokolle vorhanden?
  • liegen gültige Zertifikate von Bauteilen vor, z. B. nach DVGW W 270?

Rufen Sie einfach kurz an, schildern Ihr Problem in der Trinkwasser-Installation und lassen Sie sich vorab über ein sinnvolles Vorgehen unverbindlich beraten.
Wir helfen Ihnen garantiert!

Mit einer Sitzgelegenheit wird das Duschen nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. Die Sitzfläche ist bis 150 kg belastbar. Sie ist aus hochwertigem Kunststoff mit einer Glasfaserverstärkung gefertigt. Die rutschfeste Oberfläche verfügt über eine angenehme Haptik und ist leicht zu reinigen. Wird der Sitz nicht benötigt, kann er raumsparend an die Wand geklappt werden. Die fest installierten Duschsitze können mit einer Rückenlehne kombiniert werden. Ebenfalls erhältlich sind flexibel einsetzbare Einhängesitze. Der Einhängesitz kann aufgrund der innovativen Befestigungsvorrichtung einfach in ein Duschhandlaufsystem eingehängt und sicher fixiert werden.

MATERIAL
Sitzfläche aus glasfaserverstärktem Polyamid in den Farben Weiß oder Anthrazitgrau
Wandkonsole aus Metall, galvanisch verchromt oder weiß pulverbeschichtet

 

Regel-, Nachweis- und Archivierungssystem für den vorschriftsmäßigen Betrieb von Trinkwasseranlagen in Gebäuden.

Wußten Sie, daß Vermieter, Geschäftsführer oder Vorstände von Wohnungsbaugesellschaften für die Überwachung- und Handlungspflichten sowie die Organisationsverantwortung in einer Trinkwasser-Installation persönlich haftbar sind?

An die Installation und den Betrieb von Trinkwasseranlagen müssen daher besonders hohe hygienische Ansprüche gestellt werden, denn Trinkwasser ist bekanntlich eines der wichtigsten Lebensmittel überhaupt. Und genauso schnell wie jedes Lebensmittel kann daher auch Trinkwasser verderben, beispielsweise durch Stagnation (stehendes Wasser) oder Verschmutzung.
Mit unserem “TriwaLog” System haben wir ein neues innovatives System entwickelt, dass unter Berücksichtigung zur novellierten Trinkwasserverordnung lückenlos die aktuellen Wasserwerte und Temperaturen in einem Trinkwassersystem steuert und erfasst. Damit kann der gesunde und gefahrlose Betrieb für alle Nutzer im Gebäude gesichert werden. Darüber hinaus wird die gesetzlich geforderte Dokumentation rechtssicher lückenlos für den Hauseigentümer bzw. den Betreiber der Anlage stetig erbracht.

Bei einem Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Technik ist im Schadensfall von einer Verletzung der Sorgfaltspflichten auszugehen und kann zu einer Beweislastumkehr zu Ungunsten des Vermieters oder der Wohnungsbaugesellschaft führen, z. B., wenn Inspektionsmaßnahmen oder Inspektionszeiträume nicht eingehalten werden. So eindeutige Vorgaben hat es für die Betreiber von Trinkwasser- Installationen bisher noch nicht gegeben. Eine Trinkwasser-Installation muß „bestimmungsgemäß“ betrieben werden, damit die Wasserqualität erhalten bleibt(u.a. DIN EN 806-5, VDI 6023).

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