Bodenebene, durchgeflieste Duschplatzsysteme schaffen völlig neue, innovative Freiräume und sind schon heute aus der anspruchsvollen Badgestaltung nicht mehr wegzudenken. Genausowenig wie das bereits vielfach prämierte, zukunftsweisende Kermi Duschkabinen-Design. Was liegt also näher als beides miteinander zu verbinden. Neu im Sortiment der beiden Kermi Duschserien DIGA und LIGA ist eine Walk-In Ausführung mit Pendel-Faltfunktion. Diese knüpft an das Trendthema von offen zugänglichen, großzügigen Walk-In Duschen an. Die Besonderheit dabei: Die Faltwände lassen sich im Gegensatz zu starren Glaselementen bei Nichtgebrauch ganz einfach und bequem an die Wand falten. Die Pendel-Falt Funktion der Liga sorgt für eine komfortable Einstiegsfreiheit. Je nach Bedarf lassen sich die Pendel-Falttüren nach innen oder außen an die Wand falten. So spart man Platz und die Duschkabine lässt sich problemlos reinigen. Zum Beispiel als Eckeinstieg mit Duschplatz Line.

Ein Stützklappgriff bietet Unterstützung bei eingeschränkter Kraft und Mobilität. Sie erhöhen die Sicherheit in allen Bereichen des barrierefreien Bads – sei es am Waschtisch, am WC oder in der Dusche. Eine ergonomisch gestaltete, flächige Griffebene ermöglicht sicheren Halt. Aufgrund ihrer Maße lassen sich HEWI Stützklappgriffe optimal greifen, sodass man sich leicht daran abstützen beziehungsweise hochziehen kann. Sie können durch Komfortelemente ergänzt werden, wie beispielsweise einen Aufrüstsatz für einen WC-Papierhalter oder auch durch ein Armpad für eine besonders angenehme Auflage. Stützklappgriffe sind raumsparend an die Wand hochklappbar. Ebenfalls erhältlich sind feststehende Stützgriffe. Der Stützklappgriff Duo verfügt zusätzlich über einen Unterholm in runder Ausführung und ermöglicht hierdurch optimale Unterstützung beim seitlichen Eindrehen auf das WC.

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3.000 Tote sind jährlich durch die von Legionellen verursachte Lungenentzündung Legiollenose zu beklagen und zehnmal so viele Erkrankungen allein in Deutschland, schätzt das Umweltbundesamt UBA (Umweltbundesamt).

Zum Vergleich: im letzten Jahr gab es 3.368 Tote im Straßenverkehr zu beklagen. Laut Schätzungen der Gesundheitsbehörden sind in Deutschland rund 15 Prozent der Warmwasseranlagen in Mietshäusern und öffentlichen Gebäuden so stark mit Legionellen befallen, dass technische Maßnahmen erforderlich sind.

Gerade zum Thema Legionellen hat nun aber der 8. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes ein vor allem für Vermieter interessantes und wichtiges Urteil gesprochen. (VIII ZR 161/14 vom 06. Mai 2015) In der Mitteilung des BGH Nr.79/2015 heißt es: „Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit Ansprüchen des Mieters gegen den Vermieter befasst, die darauf gestützt werden, dass der Mieter aufgrund von bakteriell verseuchtem Trinkwasser in der Mietwohnung erkrankt sei. Die Klägerin begehrt – als Alleinerbin ihres während des Rechtsstreits verstorbenen Vaters – Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 23.415,84 € nebst Zinsen. Der Vater der Klägerin war Mieter einer Wohnung der Beklagten. Er erkrankte im Jahr 2008 an einer durch Legionellen hervorgerufenen Lungenentzündung. Das zuständige Bezirksamt stellte daraufhin in der Wohnung des Vaters der Klägerin und im Keller des Mietshauses eine starke Legionellen-Kontamination fest. Die Klägerin vertritt die Auffassung, die Beklagte habe ihre Pflicht zur regelmäßigen Kontrolle des Trinkwassers verletzt, und führt die Erkrankung ihres Vaters hierauf zurück.“ Die juristischen Vorinstanzen vertraten die Auffassung, die angebliche Pflichtverletzung der Vermieterin ließe sich nicht einwandfrei als ursächlich für die Infektion feststellen. Dem widersprach nun der 8.Senat des BGH und ließ die Revision gegen das Urteil des Landgerichtes Berlin vom 12. Mai 2014 zu (18 S 327/13). Begründet wurde das so: „Gleichwohl konnte das Urteil des Landgerichts keinen Bestand haben, weil seine Annahme, die Legionellenerkrankung lasse sich nicht mit der erforderlichen Gewissheit auf das kontaminierte Trinkwasser zurückführen, auf einer lückenhaften Beweiswürdigung und darauf beruht, dass es rechtsfehlerhaft einen zu hohen Maßstab an die erforderliche richterliche Gewissheit angelegt hat.“

In einfacheren Worten: Der direkt ursächliche Zusammenhang zwischen nachgewiesenen Legionellen im Trinkwasser eines Hauses und der Infektion eines Bewohners muss nicht hundertprozentig nachgewiesen werden. Die Regelwerke schreiben in vielen Punkten vor, welche Pflichten der Betreiber einer Trinkwasser Installation hat. Auch im Bürgerlichen Gesetzbuch werden die Verkehrssicherungspflichten und mietvertragliche Haftungen festgelegt. Maßgeblich für die Ausgestaltung und Konkretisierung der Kontroll- und Überwachungspflicht sind u.a. die TrinkwV, AVBWasserV, DIN 1988, DIN EN 1717, DIN EN 806. Vermieter sind also gut beraten, die vorgeschriebenen Instandhaltungsmaßnahmen gewissenhaft durchzuführen und zu dokumentieren.

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